Berliner Morgenfake

Zeitungen, die fake-News verbreiten, verlieren schnell ihre Leser. Die »Berliner Morgenpost«, in Westberlin das weniger schmuddelige Schlachtross des Springer-Verlags, hat in den letzten Jahren reichlich Leser verloren. Liegt es vielleicht einfach daran, dass sie fake-news verbreitet.

Liest man den heutigen Beitrag zur Neubildung der AfD-Fraktion Neukölln, dann kann, ja dann muss man das glauben. Denn selten wurde über die AfD soviel Blödsinn geschrieben; und das will was heißen.

Während sich nämlich die linken Neuköllner Parteien über die angebliche Verschwendung von Steuergelder aufregen, schreibt ein gewisser Herr Latz in der Berliner Morgenpost, es hätten mit Roland Babilon, Jörg Kapitän und Steffen Schröter »drei als rechte Hardliner geltende AfD-Verordnete« die Fraktion verlassen.

Dabei weiß jeder, der den Neuköllner Bezirksverband der Alternative für Deutschland auch nur ungefähr kennt, dass gerade diese drei alles mögliche sind – aber ganz sicher nicht, was Herr Latz ihnen ohne auch nur den Hauch eines Belegs vorzuweisen, unterstellt. Der Artikel ist eine fake-news, wie sie im Buche steht; und es wäre eine Lüge, wenn Herr Latz wüsste, was er da schreibt und nicht nur nachplappern würde, was ihm rechte Politiker oder rechts-linke Irrlichter vorgekaut haben.

Gehen wir den jungen Mann, der ja womöglich noch übt, also nicht so hart an. Denn die wirklichen Täter sitzen auch weiterhin in den Einheitsparteien. Gerrit Kringel, CDU, ist einer von ihnen. Er versteigt sich, zumindest schreibt das die Morgenpost, zu der Bemerkung, NPD und die neue Fraktion der AfD unterschieden sich nicht. Das ist nun wirklich gelogen. Oder auch dieser Mann weiß nicht, was er redet. Dann sollte man ihn jedoch daran erinnern, dass er wissen sollte, was der Unterschied ist. Aber ok, es gab Zeiten, da konnte man die Ehemaligen von den Christdemokraten nicht unterscheiden.

So oder so – die Bildung der neuen AfD-Fraktion BVV Neukölln hat die Einheitsparteien auf die Barrikaden getrieben. Und führt zu bemerkenswerten Koalitionen. Herr Latz, der Mann von der Morgenpost, eben noch unterwegs in staatstreuen Gewässern des AfD-Bashings, entdeckt plötzlich Liberale in den Reihen der AfD. Dass er dabei auf einen hereinfällt, der noch vor einem Jahr völlig zu recht als Rechtsaußen galt und einen Rechtsaußen nach Möglichkeit unterstützte und dabei auch den Verlust des Stadtrats in Kauf nahm – das kümmert ihn nicht.

Doch wie gesagt – Herr Latz übt vielleicht noch. Andernfalls wäre ihm deutlich geworden, dass die Bildung der neuen Fraktion gerade das nicht ist: Ein Ruck nach rechts. Und genau deshalb genießt die neue Fraktion die Unterstützung des Vorstands.

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