Rote Propaganda

Rote Propaganda

Stellen wir uns einmal vor, die Partei »Die Linke«, dieses Spaltprodukt aus USPD, KPD, SED und PDS, das man besser mit der Wiedervereinigung in einem politischen Endlager entsorgt hätte, stellen wir uns also vor, ein Mitglied dieser Partei würde an einem trüben Samstag bei facebook ein Plakat für seine Freunde einstellen, das zur Verstaatlichung von Privatbesitz, sprich zur Enteignung aufrufen würde.

Kein Hahn krähte danach. Kommunisten dürfen das. Sie können ein Plakat aus jeder Phase des Sozialismus posten, egal ob es sich um den Bürgerkrieg oder um das Abschlachten und Aushungern von Millionen Männern, Frauen und Kindern handelt. Ein Plakat ihrer Führers Stalin »uploaden«? – Kein Problem. Kommunisten dürfen das. Kommunisten dürfen Bilder ihres Massenmörders herumreichen wie einstens die Mitglieder einer legendären Hippie-Kommune Fotos ihres Idols Chuck Manson.

Machen Rechte in Deutschland dasselbe und reichen Bilder ihres Führers herum – dann sind die Linken sofort auf ihren Bürgerkriegsbarrikaden. Hinweise auf den mörderischen Charakter des Kommunismus kontern sie mit der Versicherung, ihre Ideologie sei heute ganz anders. Das stimmt zwar ganz und gar nicht. Verstaatlichung gehört noch immer zu den heißen Forderungen der Linken. Aber selbst wenn Linke forderten, man solle mit Manager verfahren, wie man sonst mit »Heuschrecken« und anderem »Geschmeiß« verfährt, würde sich die gutdeutsche Presse keine Sekunde um die Bemerkungen kümmern. Sie sind ja wahrscheinlich nur metaphorisch gemeint.

Bei einem Rechten würden die gutdeutschen Medien sogar dann reagieren, wenn er ein Plakat der Nachkriegszeit ins Netz stellen würde das titelt: »Schlußstrich ziehen«. Und warum auch nicht. Schließlich ruft es dazu auf, die Verbrechen der National-Sozialisten möglichst schnell zu vergessen und die Täter nicht mehr zu bestrafen. Wer gegen die Entnazifizierung ist und die Besetzung Deutschlands nach 1945 als Entrechtung und Entmündigung verurteilt erfüllt den Tatbestand einer sogenannten »Zweiten Schuld« und muss auf den Index der Häscher des Gutdeutschen Reichs, ebenso wie ein Plakat, das fordert, »Deutschland den Deutschen« zu geben.

Nein, Linken ist das alles erlaubt. Sie dürfe auch, wie einstens Gesine Lötzsch, nach »Wegen zum Kommunismus« suchen. Es hat ihr, der Direktkandidatin der Linken rsp PDS für den Bundestag seit 1990, nicht geschadet; nicht einmal, dass sie diese Wege zusammen mit einer verurteilten Terroristin gesucht hat, schmälerte ihr Image als Heilige Johanna von Lichtenberg. Wer sie jemals gesehen hat, weiß dass die gutmütig dreinschauenden Augen den stieren Blick der möglichen GULAG-Aufseherin nur mäßig verbergen. Wenn sie könnte, wie sie wollte, wären die Verhältnisse schon morgen wieder so wie damals.

Empörend an dieser Doppelmoral ist, dass linken Politikern bis weit in die SPD an politischer Propaganda alles zugestanden wird, was man sich denken kann aber einem einfachen Mitglied der AfD ein Post bei facebook nachgetragen wird. Es geht also nicht darum, Propaganda aus dem Reich der National-Sozialisten möglich zu machen. Das Verbreiten von Plakaten aus der Zeit des Nationalsozialismus verurteilen wir ausdrücklich – egal ob es von einem Mitglied aus dem Neuköllner Bezirksverband stammt oder, wie im besagten Fall, von einem Mitglied eines anderen Bezirk. Es geht darum, die Propaganda für eine Ideologie, die mindestens ebenso blutrünstig in Europa gewütet hat, wie die Schergen Hitlers und Himmlers, dass diese Propaganda ebenso verboten bleibt bzw. skandalisiert wird. Kommunismus ist Kommunismus und die Linke die Linke. Mörderisch sind sie alle. Es wäre also eine Sache der politischen Moral, hier mit gleicher Elle zu messen.

Oder ist es noch anders? Ist der medial-politische Komplex so von linken Ideologen oder solchen, die es einmal waren, durchsetzt, dass sie einfach keinen Abstand haben zu dem, was Kommunismus bedeutet? Unterstützen sie die Ideologie dieser Mordgesellen weiterhin, auch wenn sie selber ein kommunistisches Regime nicht unterstützen würden? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass »Die Linke« weiter für Kommunismus und damit weiter für eine der blutrünstigsten Idelogien und Herrschaftssysteme der Weltgeschichte steht. Eine solche Partei darf nicht mit Samthandschuhen behandelt werden, sondern verdient die gleiche Behandlung wie ihr verfassungsfeindlichen Spiegelbild, die NPD.

 

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